Newsbild

Puh, unser letzter Post ist über vier Wochen her. Wahnsinn, wie schnell doch die Zeit vergeht.  Und das es kein Lebenszeichen mehr von uns gab, liegt gar nicht daran, dass wir in den letzten vier Wochen nichts erlebt haben, sondern vielmehr daran, dass in den vergangenen 28 Tagen einfach eine Hiobsbotschaft nach der anderen, überwiegend ungefragt, zur Tür hereinkam. 

Nun folgt die mediale Aufarbeitung der Ereignisse (in hoffentlich chronologischer Reihenfolge).

Alle fing vor vier Wochen damit an, dass es Frau Alma einfach schlecht ging, so schlecht, dass sie nicht mehr aufstehen wollte, den ganzen Tag beinahe teilnahmslos in ihrem Bett verbrachte und sie sichtlich unter Schmerzen litt. An einem Freitag fuhren wir deswegen zu Almas behandelnden Arzt und buchten das volle Programm, sozusagen Tierarzt all inclusive: großes Blutbild, Röntgen, Ultraschall, Schilddrüsenwerte und Leberwerte. Welche Vermutung Almas Arzt auf Grund der Ultraschalluntersuchung äußerte, verhieß nichts Gutes – Verdacht auf einen Lebertumor. Sofort haben wir in Braunschweig einen Termin am darauffolgenden Dienstag für ein CT vereinbart, um die Diagnose bestätigen und eventuell weitere Behandlungsmöglichkeiten abklären zu können. Das warten hat mich verrückt gemacht. Ich habe wirklich versucht mich zusammenzureißen, aber zwischen Freitag und Montag flossen einfach nur noch Tränen. Zudem ging es der Dicken immer schlechter. Selbst Schmerzmedikamente brachten keine Besserung.

Wir dachten am Wochenende wirklich sehr oft, dass wir Almchen verlieren würden. Am Montag dann der „erlösende“ Anruf beim Tierarzt, Alma konnte noch am gleichen Tag ins CT, sozusagen als Notfallpatientin – damit war Frauchen erst einmal erleichtert, immerhin besser als rumsitzen, weinen und eine apathische Alma!

Unser Besuch in der Fachtierarztpraxis am Erzberg

So ganz unvorbereitet waren wir natürlich nicht, als wir in Braunschweig ankamen und Almas CT anstand, denn Alma hat dort bereits vor zwei Jahren ein paar schöne Bilder bekommen. Nach dem CT gab es dann endlich Entwarnung! Kein Lebertumor, aber eine sehr sehr große Bauchspeicheldrüse (dies wurde als Umfangsvermehrung erkannt, da sie eigentlich an der Stelle auch nicht zu sehen ist), Entzündung von Leber und Bauchspeicheldrüse. So viele Gebirge kann ich gar nicht Benennen, die in diesem Moment vom Herzen fielen. Am kommenden Tag wurde Alma durch ihren Haustierarzt medikamentös eingestellt und lebt seitdem nach Diät (sollte Frauchen vielleicht auch mal versuchen).

Und ganz nebenbei ....

Musste sie das Frauchen auch noch auf drei wichtige Bioprüfungen vorbereiten. Man kann sich vorstellen, was am Ende dabei herausgekommen ist, mit Ruhm habe ich mich jedenfalls nicht bekleckern können.

Alma hatte eine richtige Serie, denn sie hatte ihr Krankenblatt noch lange nicht ausgespielt. Vor zwei Wochen musste sie am Bein operiert werden, da ihr ein bösartiger Tumor entfernt werden musste, der sich schnell gebildet hatte. Wir warten noch auf den endgültigen histologischen Befund, da der erste Befund leider nicht in allen Bereichen eindeutig gewesen ist.

Nach Regen folgt bekanntlich Sonnenschein ....

Und Frau Alma lässt sich ja nicht die Butter vom Brot nehmen, schon gar nicht vom Tierarzt! So hatten wir letztes Wochenende ein sehr schönes Fotoshooting mit meiner Schwester in Magdeburg. Ich hoffe, dass sie schnell in unserer Galerie zu finden sind, denn leider hat picasa seinen Dienst eingestellt und wir müssen nach einer Bilderlösung suchen...so schnell wie möglich!  

Wir werden wohl in den kommenden Wochen noch öfter Almas wichtigsten Mann einen Besuch abstatten müssen, aber das Wichtigste ist einfach, dass wir wieder zusammen, unberschwerter auf der Couch lümmeln können! 

 

Eure Frau Alma und Anja

 

Kommentare

Neuer Kommentar