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Wie ist das eigentlich, wenn man plötzlich Herrchen ist, obwohl die eigene Lebensplanung gar keinen Hund vorgesehen hatte? Robert und ich sind seit sechs Jahren ein Paar. Bevor Alma und ich Robert kennenlernten, hatte der mit Hunden so gar nichts am Hut. Ein Gespräch über schrullige Macken, besorgniserregende Blutdruckwerte und schlaflose Nächte.

 

Anja: Robert, bist du jetzt eigentlich mittlerweile ein Hundemensch?

Robert: Puh, gute Frage! Ich denke, ein Jein trif

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Für unser Wochenende haben wir uns einen Kurzbesuch bei den Eltern meines Freundes vorgenommen. Wir fahren in die Prignitz – aber ohne Alma. Ich liebe die Prignitz und freue mich auf unseren kleinen Ausbruch aus dem Alltag, und ich freue mich, dass wir von Freitag bis Samstag hundelos sind.

Jeder der uns kennt und uns auf unserer Seite besucht weiß, wie sehr ich Alma liebhabe und dass ich für sie alles stehen und liegen lassen würde. Die letzten Monate und Jahre haben allerdings sehr viel Kraft gekostet, da Alma eigentlich immer krank ist. Dabei ist es noch nicht nur die Pflege, sondern vielmehr die Sorge um sie, die mich manchmal auch an meine Grenzen kommen

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Goethe und Schiller wären vor Neid erblasst, hätten sie es gelesen – unser Drama in 5 Akten. Es passierte heute morgen. Eigentlich bahnte es sich bereits gestern Abend an. Man brauchte nur die Wettervorhersage zu studieren. Dauerregen. Hohe Niederschlagsmengen. Überschwemmungsgefahr. Der Konflikt spitzte sich in den frühen Morgenstunden zu, als der Wecker klingelte, das Frauchen aus der Dusche kam und beschloss, dass es Zeit wäre, mit dem Hund eine Morgenrunde zu gehen. Wohlgemerkt eine kleine Runde, weil man um das Drama wusste, was folgen könnte. An dieser Stelle offenbart sich der innere Konflikt unserer vierbeinigen Hauptdarstellerin. Auf der Jagd passiert sie wilde Flüsse, schwimmt und rennt Rehen und Nutrias hin

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Frau Almas Tierarztbesuche und unser Umzug Anfang des Jahres haben ganz schön an unserem Sparschwein genagt, sodass wir diesen Sommer unseren Urlaub auf Balkonien verbringen (Wenn wir denn auch einen Balkon hätten!). In der letzten Woche packte mich angesichts der vielen Urlaubsfotos meiner Freunde auf Facebook das Fernweh und am liebsten hätte ich Hals über Kopf nur die nötigsten Sachen in einen Koffer geworfen und in einer Nacht und Nebel Aktion das Land verlassen. Oder besser gesagt: Ich wäre an die Ostsee gefahren. Das Meer. Den Kopf frei bekommen. Sand zwischen den Zehen. Seeluft in der Nase und eine überglückliche Alma am Strand. Das wär`s! Wenn einem in den eigenen vier Wänden die Decke auf den Ko

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Es war ein schöner Sommertag – klarer Himmel, nicht zu heiß und so beschloss ich, Alma auf meine letzte botanische Exkursion im Rahmen meines Studiums mitzunehmen. Zwei Stunden würde unsere Wanderung dauern und ich versprach mir gerade für Alma einen erfüllten Nachmittag. Zum Ausgangspunkt unserer Tour gelangten wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Als ich mit Alma an der Haltestelle stand und auf die nächste Straßenbahn wartete, begann Alma auf einmal zu zucken. Ihre Vorderbeine sackten weg, als hätte man ihr den Boden unter den Pfoten weggezogen. Binnen eines Augenblicks prallte sie mit ihrem Brustkorb auf den Gehweg, ohne dass ich ihr hätte zur Hilfe eilen können. Im n&a

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